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Urs Germann

Carl Albert Loosli 1877–1959, Band 3/2
Im neuen Band der mehrteiligen Biographie Carl Albert Looslis sind zahlreiche weitere Aspekte seines Wirkens dargestellt und bereits früher behandelte Themenbereiche vertieft. Das Buch dokumentiert vertieft Looslis jahrzehntelangen Einsatz für Verdingkinder, für ein humanes Strafrecht, gegen das Anstaltswesen und die «Administrativjustiz». Als Betroffener erkannte er früh die Mängel und Versäumnisse der damals schlecht vorbereiteten und auch oft unwilligen Staatsorgane, welchen Macht wichtiger war als Menschenrechte. Es brauchte Zivilcourage und Beharrlichkeit, um diese undemokratischen Zustände zu ändern. Loosli brachte aufs Tapet, was man von offizieller Seite nicht sehen wollte, nicht benennen durfte und auch keinesfalls kritisieren sollte. Stichwort Transparenz. Für ihn aber hatte die sozial-ethische Kompetenz immer Vorrang.
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Nur bedingt in Feierstimmung

Bild Keystone

Der runde Tisch, der Verdingten und anderen Opfern von Zwangsmassnahmen die Würde wiedergeben wollte, wird heute aufgehoben. Aber viele Fragen seien noch gar nicht vom Tisch, sagen Betroffene.

Der Bund, 17. Mai 2018

Entschädigung für Verdingte

Einreichung Wiedergutmachungsinitiative
Die Wiedergutmachungs-Initiative verlangt, dass ein Fonds in der Höhe von 500 Millionen Franken eingerichtet wird. Eine überparteiliches Komitee hat in den letzten acht Monaten 110 000 beglaubigte Unterschriften gesammelt.

NZZ, 19.12.2014
Wiedergutmachungsinitiative


«Wo ist unser Geld?»

Verdingkinder: Misshandelt, versklavt – und dann noch bestohlen. Verdingkinder finden in ihren Akten Sparhefte. Es sind nachrichtenlose Vermögen – wohl in Milliardenhöhe.

Der Bund, 09.11.2015
Sonntags-Blick, 14,09.2014

Holzschnitt Emil Zbinden

Holzschnitt: Emil Zbinden