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Gedenkstätte Mümliswil

Gedenkstätten als aktive Geschichts- und Gesellschaftsorte

Die Auseinandersetzung und Bewältigung der Geschichte zeigt sich auch darin, wie sie vermittelt wird und welche Stellung die Betroffenen darin haben. Lange Zeit waren es Standbilder (Statuen), Büsten in Stein oder Metall, immer auf einem Sockel, einzelne Haudegen auf dem hohen Ross. Von oben herab auf die Untertanen. Oder die Adligen zeigten ihre Vorfahren als Bildergalerie mittels gemalter Portraits. Leisten konnten sich solche «Monumente» nur die Reichen und ausgewählt wurden nur Würdige. Erst viel später stellte sich heraus, dass einige der Gewählten Dreck am Stecken hatten. Eigentlich sollten Gedenkstätten zum Denken anregen, statt zu klotzen und zu glorifizieren. Eine Spurensuche an Beispielen, wie man es anders machen könnte.
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Nur bedingt in Feierstimmung

Bild Keystone

Der runde Tisch, der Verdingten und anderen Opfern von Zwangsmassnahmen die Würde wiedergeben wollte, wurde im Mai 2018 aufgehoben. Aber viele Fragen seien noch gar nicht vom Tisch, sagen Betroffene.

Der Bund, 17. Mai 2018

Holzschnitt Emil Zbinden

Holzschnitt: Emil Zbinden