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Wegknecht

Zeitfenster: Hommage an einen kaum gewürdigten Arbeiter, den Wegknecht

Früher Wegmacher oder Strassenwärter genannt. Vorgänger der heutigen Angestellten des Werkhofs einer Gemeinde, deren Aufgabenkreis die Aufsicht und Besorgung des Strassenunterhaltes oblag. Zu seinen Aufgaben gehörten Belagsarbeiten, Unkrautbeseitigung, Mähen, Winterdienst wie Schneeräumung, Splitten, Salzen der Fahrbahnen und Gehwege. Sowie kleinere Bauarbeiten, Absperrungen, Anbringen und Unterhalt der Signalisation. Im Winter kamen Holzerarbeiten im Wald dazu, weil die meisten öffentlichen Gebäude lange Zeit noch mit Holz aus dem gemeindeeigenen Wald geheizt wurden. Es war eine anspruchsvolle körperliche Tätigkeit mit langen Wegen, welche der Wegknecht verrichtete. Zwar wichtig für die Allgemeinheit, aber wenig geschätzt und schlecht entlohnt.
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Wanderaustellung

Die Ausstellung «Ausgegrenzt & weggesperrt» wird im öffentlichen Raum in einem begehbaren Pavillon inszeniert. Sie trägt die Forschungsergebnisse der UEK nach aussen und will ein breites Publikum auf die Thematik der administrativen Versorgungen aufmerksam machen sowie Debatten anregen.

Die Ausstellung ist auch online verfügbar.

Parallel zur Ausstellung finden in allen Orten und in der Umgebung Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Filmprojektionen oder Lesungen statt.

Informationen zu den Ausstellungsstationen und zum Veranstaltungsprogramm finden Sie im Flyer.

Nur bedingt in Feierstimmung

Bild Keystone

Der runde Tisch, der Verdingten und anderen Opfern von Zwangsmassnahmen die Würde wiedergeben wollte, wurde im Mai 2018 aufgehoben. Aber viele Fragen seien noch gar nicht vom Tisch, sagen Betroffene.

Der Bund, 17. Mai 2018

Holzschnitt Emil Zbinden

Holzschnitt: Emil Zbinden